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Exploring the Tellerrand

by Nicolas Burkhardt Leave a Comment

 

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Spätestens die Schlagworte digitale Transformation und Disruption haben Innovationsfähigkeit für Organisationen zum kritischen Erfolgsfaktor gemacht.

„Über den Tellerrand“ zu schauen und „Out of the Box“ zu denken ist daher gefragt wie nie. Erst vor kurzem haben wir wieder 2 Projekte begleitet, bei denen unser Kunde „ganz weit denken wollte“. „Weit denken wollen“ ist grundsätzlich eine wunderbare Einstellung. Immerhin ist Offenheit ein Treiber für Innovation.

Inzwischen stelle ich mir persönlich aber immer öfter die Frage: ist dieser grenzenlose Blick eigentlich der effizienteste Ansatz um realisierbare und implementierbare Lösungen für das eigene System zu finden? Unserer Erfahrung nach wird es nämlich genau da oftmals schwierig. Man könnte fast eine Regel daraus machen:

Je weiter entfernt von den eigenen Denkrahmen desto schwieriger.

…zumindest in der Umsetzungsphase. Viele Ideen, die im offenen Raum entstehen, sind zweifelsohne hochgradig spannend. Sie sind verlockend und machen einfach Spaß. Sich mit neuen Thematiken oder Technologien zu beschäftigen und ganz auf der grünen Wiese zu beginnen gibt eben viel Freiraum. Und das wirkt in den ersten Schritten verhältnismäßig einfach und fast schon berauschend.

Allerdings scheitern solche freigedachten Konzepte, ohne Berücksichtigung der eigenen Organisation, auch oft genug an der schlussendlichen Umsetzbarkeit.

Innovation without implementation is hallucination.

Ganz einfach, weil die freien, völlig losgelöst entwickelten Konzepte, später nur schwerlich in die eigene Organisation – in die eigene DNA – integrierbar sind. Und dann beginnt schnell der Frust und der Eindruck entsteht: alle außerhalb der Organisation sind clever, nur die eigene Mannschaft nicht. Eine gefährliche Spirale beginnt…

Es stellt sich aus meiner Sicht daher die Frage: ist es nicht weit cleverer Innovationen „am äußersten Tellerrand“ (und eben nicht dahinter) zu suchen? Hat der Tellerrand nicht sogar das weit größere Potenzial für die eigene Innovationskraft? Statt reflexartig z.B. ins super kreative (sic!) Silicon Valley zu schauen (und später frustriert über die fehlende Umsetzung zu sein), möchte ich auf meiner Reise demonstrieren:

Innovation fängt am eigenen Horizont an.

Meiner Meinung nach hat Kreativität, die von Anbeginn Ergebnisse im Einklang systemischer Grenzen erzeugen will, den weit stärkeren Hebel. Ganz einfach weil die Implementierung glatter verlaufen kann. Und innovativ kann definitiv jeder sein – mit ganz eigenen Bordmitteln.

Die konkrete Reiseplanung hat bereits begonnen. Die Strecken sind geplant:

Düsseldorf – Lingen – Norden – Bremerhaven – Hamburg – Husum – Flensburg – Kiel – Fehmarn – Wismar – Stralsund – Usedom – Prenzlau – Berlin – Eisenhüttenstadt – Görlitz – Chemnitz – Bärnau – Passau – Tegernsee – Lindau – Lörrach – Karlsruhe – Merzig – Aachen – Düsseldorf.

Wir sind dazu in ersten Partnergesprächen und zwei Wunschsponsoren sind bereits an Bord. Zum Gelingen braucht es allerdings noch mehr. Sollten Sie also Interesse haben die Idee aus dem Bereich Innovation & Leadership zu unterstützen (als Interviewpartner in den obigen Städten, als Sponsor, Medienpartner oder in anderer Form) senden Sie eine Mail an info@kopfspringer.com.

Neben zahlreichen Insights möchte ich auf der Reise auch für ein mir wichtiges Programm werben, dessen Vorteile ich einst selbst genießen durfte. Das Bronnbacher Stipendium führt ausgewählte Studierende an die Welt der Kunst und Kultur heran. Selbiges ist aus meiner ganz persönlichen Sicht eine unschätzbar wertvolle Quelle für Offenheit, Reflexion, Mut und Kreativität. Und das alles sind Kerneigenschaften für wirkliche Innovationsfähigkeit. Diesem Programm sollen daher Spendenerlöse aus unserem Projekt „Exploring the Tellerrand“ zugute kommen.

Weiterführende Informationen auf Anfrage. Weitere Details, Interviewpartner & alles Relevante in Kürze auf unserer Website oder bei Facebook.

Ihr

Nicolas Burkhardt

 

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